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21.08.2008 - Telekom-Billigmarke Congstar will fremdgehen

Congstar-Firmenzentrale in Köln
Vertragsverhandlungen mit einem Konkurrenten laufen den Angaben zufolge bereits, noch in diesem Jahr solle die erste Fremdkooperation starten. Congstar, das 2007 gestartet ist, hat diese Freiheiten an sich bereits von Anfang an, will sie aber erst jetzt nutzen. Die Verhandlungen mit Konkurrenten seien aber "kein Kulturumschwung", sagte ein Telekom-Sprecher. Congstar müsse als Discounter "bestimmte Preispunkte erreichen" - das sei nicht immer zu erzielen, wenn die Tochter die Vorleistungen der Telekom einkaufe. Congstar werde daher auf eine Mischung beim Einkauf der Netze und Kapazitäten setzen.
Congstar, das Internet-, Telefon- und Mobilfunkanschlüsse anbietet, ist ein sogenannter Reseller: Die Tochter des ehemaligen Monopolisten hat keine eigenen Netze, sondern kauft Leistungen in großen Umfang bei anderen Betreibern ein und bietet diese den Kunden dann billiger an.
(21.08.2008 / Quelle: © 2008 AFP)



