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11.08.2008 - Billigflieger Ryanair bremst Drittanbieter bei Tickets aus

Ryanair-Tickets nur noch über offizielle Website
Betroffen von den Stornierungen seien europaweit mehrere tausend Flugreisende, hieß es weiter. Ryanair wolle sich mit der Umstellung seines Buchungssystems gegen sogenannte Screenscraper wehren, also Reiseanbieter, die die Flugdaten des Billigfliegers in ihre Datenbanken übernehmen und weitervermitteln. Dabei treten Angaben Ryanairs zufolge häufig verschiedene Probleme auf: So würden beispielsweise Passagiere bei Flugverschiebungen häufig nicht informiert, die Drittanbieter verlangten zusätzliche Buchungsgebühren oder es seien Aufschläge für Reisgepäck nicht eindeutig ausgewiesen. Dem wolle Ryanair nun einen Riegel vorschieben, hieß es.
Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rät betroffenen Passagieren, wegen der Erstattung der Fluggebühren Kontakt zu den Drittanbietern aufzunehmen. "Der Ansprechpartner bei Problemen ist der jeweilige Vertragspartner", sagte die Rechtsexpertin der Verbraucherzentrale NRW, Beate Wagner. Insgesamt sei durch die Neuerung im Buchungssystem von Ryanair jedoch zu erwarten, dass für Kunden mögliche Gebührenzuschläge künftig transparenter werden, hob sie hervor.
(11.08.2008 / Quelle: © 2008 AFP)



