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30.07.2008 - Großbritannien macht Weg für Auslieferung von Computer-Hacker frei
McKinnon beteuerte stets, sich lediglich aus reiner Neugier und auf der Suche nach neuen Erkenntnissen zu Ufos in die Sicherheitssysteme der USA eingehackt zu haben. Dabei hat er nach US-Angaben jedoch 950 Passwörter geknackt und Dateien zum Munitionsvorrat des Marinestützpunkts Earle im US-Bundesstaat New Jersey gelöscht. Es sei ein Schaden in Höhe von 700.000 Dollar (580.000 Euro) entstanden.
Der im Norden Londons lebende arbeitslose Computerfachmann war 2005 drei Jahre nach der Anklageerhebung in den USA von der britischen Polizei gefasst worden. Das Hohe Gericht der Hauptstadt genehmigte bereits im vergangenen Jahr die Auslieferung McKinnons. Dessen Anwälte legten jedoch Berufung an, weil sie fürchteten, dass ihrem Mandanten Haft im US-Lager Guantanamo auf Kuba droht.
(30.07.2008 / Quelle: © 2008 AFP)



