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21.07.2008 - Yahoo und Großaktionär Icahn wollen sich vertragen

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New York (AFP) - Die Führung des Internetportals Yahoo und der rebellische Großaktionär Carl Icahn haben ihren Streit für beendet erklärt. Icahn werde seine Bemühungen zur Auswechslung der Konzernleitung aufgeben und wolle auf der Aktionärsversammlung am 1. August selbst in den Vorstand gewählt werden, teilte Yahoo am Montag mit. Der Vorstand werde von acht auf elf Mitglieder erweitert. Zwei weitere Sitze würden an von Icahn nominierte Bewerber gehen; sie sollen unter neun Vorschlägen ausgewählt werden, die der Großaktionär einreicht.

Icahn bestätigte die Einigung und zeigte sich erfreut, dass er nun mit der Yahoo-Führung zusammenarbeiten könne, "um das volle Potenzial der Firma auszuschöpfen". Der Milliardär Icahn hält rund fünf Prozent der Anteile an Yahoo. Der Streit hatte sich am Kaufangebot von Microsoft für Yahoo entzündet. Icahn war für einen Verkauf; dass dieser bislang nicht zustande kam, hatte er wiederholt als Versagen der Yahoo-Führung kritisiert.

Microsoft hatte zuletzt fast 50 Milliarden Dollar (knapp 32 Milliarden Euro) für Yahoo geboten, die Übernahmepläne angesichts heftigen Widerstands im Mai aber für beendet erklärt.

(21.07.2008 / Quelle: © 2008 AFP)