News-Archiv
28.06.2008 - Sonne, Sand, Meer - aber bitte nicht fürs Handy
SONNE: Das Handy niemals in der prallen Sonne oder im Auto liegenlassen. Bei Oberflächentemperaturen von bis zu 70 Grad drohen irreparable Schäden, genauso wie bei Digitalkameras oder Laptops. Wer die Geräte dann anfasst, riskiert zudem Verbrennungen. Direkte Sonneneinstrahlung schadet vor allem dem Display: Die hohen Temperaturen können die Flüssigkristalle in der Anzeige verändern und so zu Fehlfunktionen führen. Die Hitze macht auch dem Akku zu schaffen, der sich selbst entlädt. Die Lebensdauer verkürzt sich so erheblich.
SAND: Landet das Handy im Sand, gelangen die feinen Körner zwar nicht unbedingt ins Innere des Gerätes, können sich aber in der Tastatur und den Steckverbindungen festsetzen. Der Sand sollte daher mit einem feinen Pinsel entfernt werden.
MEER: Handy und Wasser vertragen sich gar nicht. Schon durch die hohe Luftfeuchtigkeit in warmen Regionen können sich Tröpfchen bilden und zu Fehlfunktionen oder einem Kurzschluss mit Totalausfall führen. Hat das Handy Wasser abbekommen, schnell den Akku entfernen, um einen Kurzschluss zu verhindern. Anschließend das Gerät vom Wasser befreien und ein paar Tage an der Luft trocken lassen, auf keinen Fall aber in der Sonne oder auf der Heizung. Erst dann den Akku wieder einsetzen. Meerwasser ist besonders tückisch. Die darin enthaltenen Mineralien und Kristalle können zur Korrosion führen und ebenfalls einen Kurzschluss auslösen. Nach Kontakt mit Meerwasser sollte daher ein Fachmann das Gerät gründlich reinigen.
(28.06.2008 / Quelle: © 2008 AFP)



