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24.06.2008 - Erwartungen der IT-Unternehmen trüben sich offenbar ein

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Computerspiel-Messe
Berlin (AFP) - In der deutschen Hightech-Branche mehren sich nach Verbandsangaben die Anzeichen für eine Abkühlung der Geschäfte. Das Konjunkturbarometer der Technologiebranche sei im zweiten Quartal um vier auf jetzt 36 Punkte gesunken, teilte der Branchenverband BITKOM mit. Die Geschäfte in der Branche liefen derzeit zwar insgesamt gut, erklärte BITKOM-Präsident August-Wilhelm Scheer. Im Vergleich zum Vorjahr gebe es jedoch eine ganze Reihe negativer Vorzeichen. So sorgten beispielsweise hohe Energiekosten bei den Verbrauchern für Kaufzurückhaltung. Sie telefonierten weniger und kauften weniger Elektronikprodukte wie beispielsweise Notebooks.

"Die Nachfrage nach Informations- und Kommunikationstechnologie ist weiterhin hoch", erklärte Scheer. Jedoch erwarteten derzeit deutlich weniger Computerhersteller und Bürotechnik-Produzenten in diesem Jahr ein Umsatzplus als noch vor wenigen Monaten. So seien im ersten Quartal noch zwei Drittel der Firmen davon ausgegangen, ihre Umsätze steigern zu können. Derzeit zeige sich dagegen nur noch die Hälfte zuversichtlich. In der Gesamt-Branche gingen jedoch immer noch 62 Prozent der Firmen davon aus, ihre Umsätze steigern zu können.

Weiterhin sei der Fachkräftemangel ein großes Hemmnis für das Wachstum der IT-Unternehmen. Deswegen müssen der Frauen-Anteil in der Branche weiter erhöht werden, erklärte Scheer.

(24.06.2008 / Quelle: © 2008 AFP)