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14.06.2008 - "Spiegel": Ermittlungen in Telekom-Affäre ausgeweitet
Hamburg (AFP) - Die Bonner Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen in der Überwachungsaffäre bei der Deutschen Telekom einem Medienbericht zufolge ausgeweitet. Inzwischen werde gegen elf Beschuldigte ermittelt, berichtete der "Spiegel" am Samstag vorab. Bislang standen acht Verdächtige im Visier der Ermittler. Bei den Ermittlungen wurde zudem eine Einrichtung zum Mitschneiden von Telefongesprächen sichergestellt, sagte ein Telekom-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP. Dieses Gerät sei als Standard im sogenannten Konzernlagezentrum eingebaut.Oberstaatsanwalt Friedrich Apostel sagte dem "Spiegel", das Gerät sei in der Form, in der es entdeckt worden sei, nicht zum Abhören von Gesprächen geeignet gewesen. Die Ermittler wollten allerdings prüfen, ob das Gerät früher möglicherweise zweckentfremdet worden sei. Bislang wird vor allem wegen des Auswertens von Telefonverbindungsdaten gegen die Telekom ermittelt. Es ging dabei nicht um das Abhören von Gesprächen.
(14.06.2008 / Quelle: © 2008 AFP)