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12.06.2008 - Obama wehrt sich mit Internetseite gegen Schmutzkampagne
In den vergangenen Tagen hatte auf rechtsgerichteten Seiten im Internet und in konservativen Rundfunk-Talkshows das Gerücht die Runde gemacht, Obamas Frau Michelle habe weiße US-Bürger mit dem rassistisch gefärbten Schimpfwort "Whitey" geschmäht. Zudem kursieren seit Monaten Gerüchte im Internet, der Christ Obama sei insgeheim ein Moslem.
Mit der Webseite haben sich Obamas Kampagnenmanager für eine neue Strategie im Umgang mit solchen Verleumdungen entschieden. Bislang pflegten US-Präsidentschaftskandidaten falsche Gerüchte weithin zu ignorieren, um ihnen nicht zusätzliche Aufmerksamkeit zu verleihen. Obamas Berater wiesen nun aber darauf hin, dass das Ausmaß der Verleumdung ihnen keine andere Wahl als offensive Gegenwehr gelassen habe. Sie werde ab sofort "aggressiv mit der Wahrheit zurückschlagen", sagte Vietor. Obama selbst hatte in der vergangenen Woche "Schmutz und Lügen" der politischen Gegner im Wahlkampf beklagt.
(12.06.2008 / Quelle: © 2008 AFP)



