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30.05.2008 - Schäuble: Unternehmen müssen besser für Datenschutz sorgen
Das Bewusstsein für den Datenschutz müsse in einigen Unternehmen offenkundig geschärft werden, sagte die Sprecherin des Bundesinnenministeriums. "Wir verstehen unsere Initiative nicht als Symbolpolitik, sondern als Einleitung in einen Dialogprozess, der offensichtlich notwendig ist." Ihre Teilnehme zugesagt hätten unter anderem die Deutsche Telekom, Debitel, der Netzbetreiber Telefonica und der Branchenverband Bitkom. Auch das Bundeswirtschaftsministerium werde mit Staatssekretär Bernd Pfaffenbach vertreten sein. Ihm untersteht die Bundesnetzagentur, die laut der Schäuble-Sprecherin Maßnahmen treffen könnte, um die Einhaltung des Telekommunikationsgesetzes sicherzustellen.
Nicht an dem Gespräch beteiligt ist das Bundesjustizministerium. Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD) sei der Auffassung, erst müsse der Sachverhalt gründlich aufgeklärt werden, sagte ihre Sprecherin. "Das Ziel muss ja eigentlich sein, es gar nicht erst zu Verletzungen des Datenschutzes kommen zu lassen", sagte sie. Es sei zu früh zu beurteilen, ob als Konsequenz aus der Affäre bei der Deutschen Telekom die Gesetze verschärft werden müssten oder ob eine Selbstverpflichtung der richtige Weg sei.
(30.05.2008 / Quelle: © 2008 AFP)



