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28.05.2008 - Telekom verteidigt Vorgehen in Spitzelaffäre
"Durch unverzügliche interne Ermittlungen" hätten noch im Jahr 2007 "weitreichende personelle und organisatorische Maßnahmen" ergriffen werden können. "Bei einem von vornherein publizistisch begleiteten staatlichen Ermittlungsverfahren, wie es bei einer frühzeitigen Information des Journalisten unvermeidlich gewesen wäre, wären in diesem Falle nicht so rasch umsetzbare Erkenntnisse zu haben gewesen", hieß es zudem in der Erklärung.
Die Telekom hatte am Wochenende eingeräumt, dass die Telefonverbindungsdaten der eigenen Führungsspitze im großen Stil ausgewertet wurden. Wie der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, sollten damit undichte Stellen im Unternehmen aufgespürt werden. Eine Beratungsfirma habe im Auftrag der Telekom die Datensätze auswerten und mit den Telefonnummern und Verbindungsdaten von Journalisten abgleichen sollen, die auf Telekom-Berichterstattung spezialisiert sind.
(28.05.2008 / Quelle: © 2008 AFP)



