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24.04.2008 - Immer mehr Deutsche tummeln sich auf US-Seite von Ebay

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Berlin (AFP) - Deutsche Online-Schnäppchenjäger schauen sich zunehmend auf der US-Plattform des Internetauktionshauses Ebay um. Wegen des anhaltend schwachen US-Dollars seien dort viele Dinge trotz höherer Versandkosten sowie Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühren günstiger als hierzulande, teilte Ebay Deutschland in Berlin mit. Entsprechend steigen die Besucherzahlen auf der US-Seite: Im März waren es demnach 8,6 Millionen - zwei Millionen mehr als im Februar und fast vier Millionen mehr als noch ein Jahr zuvor.

Deutsche Online-Käufer tätigten inzwischen ein Fünftel ihrer Ausgaben auf Ebay in Dollar, erklärte ein Sprecher. Bei bestimmten Elektronikartikeln, Schuhen oder Kleidung ließen sich so gegenüber dem Neupreis in Deutschland zwischen sieben und 27 Prozent sparen, rechnete die Auktionsfirma vor. Dabei seien sämtliche Zusatzkosten bereits einkalkuliert. Diese sollten Online-Käufer vor dem Ersteigern eines Artikels im Ausland tatsächlich stets berücksichtigen: So lohnt sich ein Blick auf die Internetseite des Zolls, um den konkreten Zollsatz für einen bestimmten Artikel nachzulesen.

Bezüglich des Versands aus dem Ausland empfiehlt eBay einen Preisvergleich mehrerer Anbieter. Unter Umständen könne es zudem sinnvoll sein, ein Online-Bezahlungssystem mit Käuferschutz zu nutzen.

(24.04.2008 / Quelle: © 2008 AFP)