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11.03.2008 - GSM-Standard in Japans Mobilfunk vor dem Aus

Japanische Handynutzerin
Tokio (AFP) -
Durch den
Erfolg des neuen Mobilfunkstandards UMTS steht der
herkömmliche GSM-Standard in Japan vor dem Aus.
Erstmals hätten die Handyhersteller den
Mobilfunkanbietern in dem asiatischen Land im Januar nicht
ein einziges GSM-Gerät geliefert, teilte der
Mobilfunk-Branchenverband mit. GSM, das als zweite
Generation des Mobilfunks bezeichnet wird, ist der weltweit
verbreitetste Mobilfunkstandard. Auch in Deutschland haben
die meisten Handynutzer noch GSM-Geräte. UMTS, die
dritte Generation (3G), bietet hohe
Datenübertragungsraten, die eine schnelle
Internetverbindung erlauben.Der japanische Netzbetreiber NTT DoCoMo war 2001 der weltweit erste Anbieter eines UMTS-Netzes. In Japan besaßen Ende Februar bereits 85 Prozent aller Mobilfunkkunden UMTS-Geräte, das Abschließen von GSM-Verträgen ist im Prinzip nicht mehr möglich. In Deutschland lag der Anteil der UMTS-Anschlüsse Ende 2007 hingegen gerade einmal bei etwa zehn Prozent. Ähnlich weit fortgeschritten ist die Umstellung auf die dritte Generation in Südkorea.
(11.03.2008 / Quelle: © 2008 AFP)