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13.02.2008 - Thoben hofft auf Verbesserungen für Nokia-Beschäftigte

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Flaggen mit Nokia-schriftzug
Berlin (AFP) - Nach den Gesprächen des Bochumer Nokia-Betriebsrats mit der Leitung des finnischen Handykonzerns hofft die nordrhein-westfälische Wirtschaftsministerin Christa Thoben (CDU) auf "substanzielle" Verbesserungen für die Beschäftigten und den Standort Bochum. In dem Gespräch in der Nokia-Konzernzentrale in Espoo bei Helsinki habe die Firma dem Betriebsrat "wohl Hinweise gegeben", dass Nokia sich nicht nur um die Beschäftigten - "das ist ihre verflixte Pflicht und Schuldigkeit" - sondern auch um zukunftsfähige Arbeitsplätze am Standort Bochum kümmern müsse. Das sagte Thoben im ZDF.

Thoben sagte, Nokia müsse endlich "konkreter werden", forderte die Ministerin. Es gehe um "mehr als einen Sozialplan". Der finnische Konzern hatte am Dienstag Vorschläge des Bochumer Betriebsrates zur Rettung des Werkes abgelehnt. Trotz aller Proteste soll das Werk mit rund 2300 Beschäftigten im Sommer geschlossen werden. Nokia hatte am Dienstag erklärt, der Konzern und der Bochumer Betriebsrat seien sich in dem Ziel einig, "innovative Lösungen für die Zukunft" zu suchen. Hauptaugenmerk sei nun, alternative Beschäftigungsmöglichkeiten für die Nokia-Belegschaft zu finden. Offizielle Verhandlungen zwischen Konzernspitze und Betriebsrat sollen am 20. Februar beginnen.

(13.02.2008 / Quelle: © 2008 AFP)