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28.01.2008 - Nokia-Spitze und Landesregierung setzen "Arbeitsteam" ein

Protestaktion gegen Stellenabbau bei Nokia
Die Teilnehmer werteten das Treffen als "wichtiges Gespräch zwischen Land, Bund und Nokia-Unternehmensleitung, dem weitere folgen müssen". Das Düsseldorfer Wirtschaftsministerium verbreitete nach der Unterredung zunächst lediglich eine kurze Mitteilung. Darin heißt es weiter, Bundes- und Landesregierung legten "großen Wert darauf, dass die Unternehmensleitung kurzfristig in ausführliche Gespräche mit dem Betriebsrat eintritt und bereit ist, auch dessen Vorstellungen für den Standort zu erörtern". Die Regierungen in Bund und Land würden "den gesamten Prozess und die Suche nach einer positiven Lösung für Nokia und die Mitarbeiter weiterhin konstruktiv begleiten".
Nokia hatte hatte vor knapp zwei Wochen angekündigt, das Bochumer Werk mit 2300 Mitarbeitern zur Jahresmitte dicht zu machen und die Produktion nach Rumänien und Ungarn verlagern. Der finnische Konzern begründet den Schritt mit hohen Arbeitskosten und einem "generell hohen Kosteniveau" in Deutschland.
(28.01.2008 / Quelle: © 2008 AFP)



