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07.10.2008 - TU Chemnitz ehrt japanischen Mikrosystemtechniker
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Prof. Esashi forscht unter anderem an Ion Sensitive Field Effect Transistors (ISFETs), er entwickelte einen solchen Feldeffekttransistor und kommerzialisierte ihn für ph-Wert- und Kohlenstoffdioxid-Überwachung in den Blutgefäßen. Weitere Forschungsschwerpunkte sind das Wafer-Level-Packaging von Mikrosystemen, die Kommerzialisierung von Drehratesensoren im Auto sowie die Anwendung von Gyroskopen (Kreiselinstrumenten) für hochgenaue Navigationssysteme. "Prof. Dr. Masayoshi Esashi gehört nicht nur in Japan, sondern weltweit zu den führenden Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Mikrosystemtechnik. Er arbeitet insbesondere sehr eng mit der Industrie zusammen und ist beispielgebend in der Überführung von Forschungsleistungen in die Industrie", unterstreicht Prof. Geßner.
Im Labor von Prof. Esashi an der Tohoku University in Sendai arbeiten Forscher und Entwickler aus Industrie und Instituten, aus Japan und der ganzen Welt. Seit Jahren bestehen sehr enge dauerhafte Kooperationsbeziehungen mit der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik und insbesondere mit dem Zentrum für Mikrotechnologien (ZfM) der TU Chemnitz. Zudem arbeitet das ZfM mit Prof. Esashi gemeinsam im "World Premier International Research Center - Advanced Institute for Materials Research" in Sendai. In dem Zentrum forschen Wissenschaftler aus der ganzen Welt zusammen, darunter auch als einziger Deutscher Prof. Geßner. Dadurch erhalten sehr gute Studenten der TU Chemnitz die Möglichkeit, ein Semester an der Tohoku University zu studieren oder hier zu promovieren. "Nach Abschluss dieser Arbeiten ist eine weitere Integration in die Aktivitäten im Rahmen des Smart Systems Campus denkbar", so Geßner. Der im Aufbau befindliche Smart Systems Campus ist ein Technologiepark in Chemnitz, der 2009 fertig gestellt sein soll.
An der TU Chemnitz sind derzeit über 10.000 Studierende immatrikuliert. In Forschung und Lehre wird besonderer Wert auf Interdisziplinarität gelegt, so dass die Mathematik sowie die Ingenieur- und Naturwissenschaften eng mit den Wirtschaftswissenschaften wie auch den Geistes- und Sozialwissenschaften verknüpft sind.
(07.10.2008 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz)



