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27.06.2008 - Spekulationen um Stellenabbau bei Siemens

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Verschiedenen, von der Siemens AG nicht bestätigten, Medienberichten zufolge plant der Konzern einen weltweiten Stellenabbau. Dabei sollen zwischen 10.000 und 15.000 Stellen wegfallen. Unklar ist, inwieweit Deutschland und die Leipziger Siemens Niederlassung davon betroffen sind. Elke Fuchs, Pressesprecherin Siemens AG Region Deutschland - Ost, betont, dass momentan keine Aussagen dazu gemacht werden. Auch auf Seiten der Arbeitnehmerseite (IG Metall) sind bislang noch keine Zahlen bekannt. Es wird vermutet, dass sich die Konzernspitze in den nächsten Tagen zu den Spekultationen äußern wird.

Die Siemens-Niederlassung Leipzig ist der größte Siemens-Standort Sachsens. Über 1.100 Mitarbeiter sind in Vertrieb, Service und Dienstleistungen der Arbeitsgebiete Information and Communications, Automation and Control, Power, Transportation und Medical tätig. Weitere 630 Mitarbeiter sind in der Telefonfertigung Leipzig des Bereiches Communications (COM) beschäftigt. Hier werden Telefone der Produktfamilie optiPoint und Kunststoffteile hergestellt. Noch im Februar dieses Jahres wurde durch eine Vereinbarung mit der sächsischen Landesregierung die Zukunft des Leipziger Telefon-Werkes bis 2011 gesichert (saxxess.com berichtete).  Im Werk für Niederspannungsschaltanlagen und -systeme Leipzig/Böhlitz-Ehrenberg produzieren über 250 Mitarbeiter Niederspannungsschaltanlagen und -systeme für Industrie, Kraftwerke und Großgebäude auf der ganzen Welt.

(27.06.2008 / Quelle: saxxess.com / Siemens AG / IG Metall Bezirksleitung Bayern / sueddeutsche.de / Bild: SIemens AG)