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28.05.2008 - Fraunhofer IZM und GEMAC schließen Kooperationsvertrag für eine industrienahe Forschung

Der vom Fraunhofer IZM und der GEMAC entwickelte Vibrationssensor ist mit einem Schaltkreis zur Auswertung versehen (Pinzette)
Ziele des geschlossenen Kooperationsvertrages sind: die Unterstützung der Forschung seitens des IZM Chemnitz auf dem Gebiet der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik, die Förderung der Anwendung der Forschungsergebnisse in der Praxis durch die GEMAC und die gegenseitige Hilfestellung in der praxisbezogenen Ausbildung von Praktikanten und Diplomanden. Bereits seit der Etablierung der Mikrosystemtechnik im Fraunhofer IZM in Chemnitz arbeiten die GEMAC und das Institut zusammen.
So entwickelten die beiden Parner in einem aktuellen Forschungsprojekt einen Vibrationssensor, mit dem unerwünschte Schwingungen an Maschinen, Motoren oder Pumpen rechtzeitig festgestellt werden können. Ursache solcher Schwingungen sind meist eine Unwucht oder ein kleiner Riss in einem Bauteil. Wird dies zu spät erkannt, kann es zu frühzeitigem Verschleiß, hohen Reparaturkosten, Anlagenausfällen oder Unfällen kommen. Der Sensor selbst wurde vom Zentrum für Mikrotechnologien an der TU Chemnitz und dem Fraunhofer IZM in Chemnitz entwickelt. Die Auswertung der Sensorsignale übernimmt der eigens dafür hergestellte Schaltkreis der GEMAC.
Die GEMAC Gesellschaft für Mikroelektronikanwendung Chemnitz mbH wurde 1992 gegründet. Sie beschäftigt 82 Mitarbeiter, davon 38 Ingenieure. Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, individuelle Entwicklungen und Fertigungen im Bereich der Sensorik und Messtechnik durchzuführen. Ihre Produkte werden im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Medizin- und Automatisierungstechnik eingesetzt.
(28.05.2008 / Quelle: saxxess.com / GEMAC / Fraunhofer IZM / Bild: GEMAC)



