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20.05.2008 - Dresdner Robotik Arbeitsgruppe geht auf Mars-Mission

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In einem Match treten jeweils zwei Roboter gegeneinander an. Entscheidend für den Ausgang des Matches ist, welcher Roboter in 90 Sekunden die meisten Bodenproben am besten sortiert hat. Beim Eurobot steht aber auch Fairplay im Vordergrund, was unter anderem bedeutet, dass die Roboter sich gegenseitig ausweichen sollen.
Der Roboter, den die TURAG für den aktuellen Eurobot-Wettbewerb gebaut hat, ist der bisher aufwändigste. Durch ein modulares Konzept ist er in fünf Minuten in seine Baugruppen zerlegbar, so dass man einfach und schnell defekte Teile austauschen kann. Im Gegensatz zu den letzten Jahren wird der Roboter etwa viermal so schnell fahren können. Mit 18 kg ist er noch einmal 3 kg schwerer als im vergangen Jahr. Völlig neu ist ein Ultraschall-System, das den Roboter des anderen Teams lokalisieren kann, um diesem dann gezielt ausweichen zu können. Erstmals wird auch ein Laserscanner genutzt, um die Position der Bälle zu ermitteln.
Die TURAG wurde 2003 gegründet. Beim Eurobot 2007 wurde sie in Frankreich Vizeweltmeister und erhielt in diesem Jahr den FAULHABER Uni-Projekt Award. Derzeit zählt die TURAG circa 14 Mitglieder aus verschiedenen Studienrichtungen. Unterstützung erhält die Robotik Arbeitsgruppe bei ihren Projekten durch Fakultäten der TU Dresden und Sponsoren aus Industrie und Handel. Mechanikteile und Platinen werden in den Werkstätten der TU gefertigt.
(20.05.2008 / Quelle: saxxess.com / TU Dresden / Bild: TU Dresden)



