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18.01.2008 - AMD gibt Ergebnisse für das vierte Quartal und das Jahr 2007 bekannt

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Gestern veröffentlichte das Unternemen im kalifornischen Sunnyvale seine Ergebnisse für das vierte Quartal 2007. Demnach erzielte AMD Umsatzerlöse in Höhe von 1,77 Milliarden US-Dollar. Im Vergleich zum dritten Quartal 2007 entspricht dies einer Steigerung um 8 Prozent, so das Unternehmen. Dabei verbuchte AMD im vierten Quartal einen Nettoverlust in Höhe von 1,772 Milliarden US-Dollar und einen operativen Verlust von 1,678 Milliarden US-Dollar. Im Geschäftsjahr 2007, das am 29. Dezember 2007 endete, erzielte AMD Umsatzerlöse in Höhe von 6,013 Milliarden US-Dollar.

Der Bereich Computing Solutions konnte im vierten Quartal Umsatzerlöse von 1,402 Milliarden US-Dollar verbuchen. Dies entspricht einer Zunahme von 9 Prozent im Quartalsvergleich. Die Umsatzerlöse sowohl mit Server- wie auch mit Notebook- und Desktop-Prozessoren konnten laut AMD gegenüber dem Vorquartal erhöht werden. Für Mikroprozessoren ergaben sich damit 11 Prozent höhere Umsatzerlöse im Quartalsvergleich. Bei Desktop- und Notebook-Prozessoren konnte AMD die ausgelieferten Stückzahlen auf Rekordniveau steigern. Im Quartalsvergleich wurde bei Mikroprozessoren insgesamt eine Steigerung um 7 Prozent erzielt. Dies habe bei den ausgelieferten Stückzahlen zu einem Rekordwert geführt. Bei den ausgelieferten Server-Prozessoren verzeichnete AMD eine Steigerung um 22 Prozent im Quartalsvergleich. Im traditionell umsatzschwachen ersten Quartal erwartet AMD saisonal rückläufige Umsatzerlöse.


AMD (Advanced Micro Devices) ist ein weltweit tätiger Hersteller von integrierten Schaltkreisen für PC und vernetzte Computer sowie für Kommunikationsanwendungen. Am Standort Dresden betreibt AMD die beiden Halbleiterwerke AMD Fab 30 und AMD Fab 36, in denen Prozessoren für Desktop- und mobile Anwendungen, Server und Workstations produziert werden (AMD Opteron, AMD Athlon 64, AMD Turion 64 und AMD Sempron). Hinzu kommen das Dresden Design Center - das europäische Zentrum der Produktentwicklung von AMD - und das 2006 gegründete Operating System Research Center, das künftige Generationen von Mikroprozessoren auf die Anforderungen modernster Betriebssysteme optimiert. In Dresden beschäftigt AMD etwa 3.000 Mitarbeiter.

(18.01.2008 / Quelle: saxxess.com / AMD / Bild: AMD)