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11.12.2007 - Honorarprofessor für "Industrielle Messtechnik" an der TU Chemnitz

Dr. Nils Kroemer
Diese vielfältigen Forschungskontakte hätten zu einer intensiven Kooperation mit der TU Chemnitz im Bereich der studentischen Ausbildung geführt. Vor fünf Jahren war Dr. Kroemer einer der maßgeblichen Initiatoren für die Gründung der Studenteninitiative Siemens Sachsen e. V. "Diese Initiative schließt neben der TU Chemnitz auch weitere sächsische Hochschulen ein und stellt ein Erfolgsbeispiel für die frühzeitige Bindung der Studenten an die regionalen Unternehmen dar", ergänzt Prof. Geßner. Seit 2005 ist Dr. Kroemer in die studentische Ausbildung an der TU Chemnitz integriert. So wurden ihm Lehraufträge für die Vorlesung "Elektrische Messtechnik" erteilt.
Nach der Promotion an der Chemnitzer Universität übertrug ihm die Siemens AG 1990 zunächst die Verantwortung als Projektleiter in der Zentralabteilung Forschung und Entwicklung in München für das Arbeitsgebiet Aktorik und Sensorik. Nach drei Jahren wechselte er zum Zenrum Mikroelektronik Dresden (ZMD) und war dort für die Neustrukturierung des Geschäftsfeldes Mikrosystemtechnik verantwortlich. Einige Jahre später wurde er vom Bereich Automobiltechnik mit dem Aufbau des neuen Common-Rail-Werkes in Limbach-Oberfrohna betraut. Seit 1999 leitet Dr. Kroemer das Werk für Kombinationstechnik der Siemens AG in Chemnitz. Hier werden Produkte der Automatisierungs- und Antriebstechnik sowie komplette elektrische Ausrüstungen für den Maschinenbau entwickelt und gefertigt.
An der TU Chemnitz sind derzeit circa 10.000 Studierende immatrikuliert. In Forschung und Lehre wird besonderer Wert auf Interdisziplinarität gelegt, so dass die Mathematik sowie die Ingenieur- und Naturwissenschaften eng mit den Wirtschaftswissenschaften wie auch den Geistes- und Sozialwissenschaften verknüpft sind.
(11.12.2007 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz)



