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15.06.2007 - Erster Spatenstich bei Signet Solar in Mochau

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Vertreter aus Wirtschaft und Politik trafen sich heute in Mochau bei Döbeln gemeinsam mit den Investoren zum ersten Spatenstich für das europäische Stammwerk der Signet Solar Inc. Ab Sommer 2008 werden hier die nach eigenen Angaben weltweit größten Dünnschicht-Solarmodule produziert. In der ersten Ausbaustufe sollen 50 Millionen Euro investiert und 130 Arbeitsplätze geschaffen werden. Ein weiterer Ausbau bis auf eine Fertigungskapazität von 120 MW mit 350 Arbeitsplätzen in Stufe 2 und 3 ist in Vorbereitung.

Um hochwertige Solarmodule mit geringen Kosten in großer Stückzahl zu produzieren, kombiniert Signet Solar amerikanische Technologie mit Erfahrungen aus dem deutschen Ingenieurumfeld im Bereich Solar und Halbleiter sowie einem globalen Vertrieb und weltweiter Produktion. Am Standort Döbeln entsteht der Hauptsitz des Unternehmens, mit dem Schwerpunkt in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie der Fertigung für den europäischen Markt. Ziel ist es, mit neuen Technologien die Effizienz der Solarmodule weiter zu erhöhen und damit Kostenparität zu konventionell erzeugtem Strom zu erreichen.

"Unsere Vision ist es, Solarenergie als eine ernstzunehmende Alternative zu etablieren, um den weltweit steigenden Energiebedarf zu bedienen. Unser Forschungs- und Entwicklungszentrum in Deutschland wird sich auf die Entwicklung und Etablierung eines einzigartigen Produktdesigns, innovativer Solarzellstrukturen und die Optimierung der Fertigungskosten konzentrieren. Unsere Erfahrungen in Deutschland werden uns helfen, unsere Produktion in weiteren Werken weltweit kosteneffizient zu replizieren", so Gunter Ziegenbalg, Geschäftsführer der Signet Solar GmbH. Als erster derartiger Standort ist Indien vorgesehen.

Der sächsische Wirtschafts- und Arbeitsminister Thomas Jurk sagte anlässlich des ersten Spatenstichs: "Die Photovoltaik ist ein wesentlicher Bestandteil der künftigen Energieversorgung. Und wir in Sachsen sitzen bei dieser Entwicklung im vorderen Teil des gerade erst Fahrt aufnehmenden Zuges."

Von "einer Investition in die Zukunft, deren Bedeutung angesichts des prognostizierten Klimawandels gar nicht hoch genug eingeschätzt werden kann", sprach auch Ulrich Kasparick, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung.

Laut Signet Solar sind die künftigen Nutzer der Solarmodule vor allem großflächige netzverbundene Solarkraftwerke, gebäudeintegrierte kommerzielle Installationen sowie allein stehende Solaranlagen für ländliche, bislang noch nicht elektrifizierte Gebiete, die auf diesem Weg unabhängig vom Netz mit Strom versorgt werden können.


Signet Solar, Inc. wurde 2006 in den USA gegründet und ist ein global agierendes Technologieunternehmen, das mit seinen Solarmodulen Sonnenenergie als Energiequelle für Kunden in aller Welt zugänglich macht. Neben dem Hauptsitz in Palo Alto/Kalifornien unterhält das Unternehmen eine Niederlassung mit Forschungs- und Entwicklungszentrum in Deutschland. Die Eröffnung weiterer Niederlassungen weltweit ist für die kommenden Monate geplant. Signet Solar konzentriert sich auf den Entwurf, die Entwicklung, die Produktion und Vermarktung von kostenoptimierten Dünnschicht-Solarmodulen für Solarfarmen/-kraftwerke.

(15.06.2007 / Quelle: saxxess.com / Signet Solar / Bild: Signet Solar)