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05.06.2007 - AMDs Entwicklungszentrum zieht nach einem Jahr positive Bilanz

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Die Spezialisten des Entwicklungszentrums konzentrieren sich auf Betriebssystem-Virtualisierungen, Speichermanagement und Leistungssteuerungen, um eine bessere Nutzung von Multi-Core-Architekturen zu ermöglichen. Eine der ersten Aufgaben des Dresdner Teams war die Optimierung von Betriebssystemen für den künftigen AMD Opteron Quad-Core-Prozessor mit dem Codenamen "Barcelona".
"Barcelona wird die Performance von Virtualisierungen mit Hilfe der so genannten Nested Paging-Technologie erhöhen", so Chris Schläger, Direktor des Operating System Research Center von AMD. "Nested Paging verlagert den Prozess der virtuellen zur physikalischen Adressenübersetzung aus der Software direkt in die Hardware. Virtualisierungssoftware, die den gleichzeitigen Betrieb mehrerer Betriebssysteme auf einem einzigen Server oder Client ermöglicht, erfährt durch Nested Paging deutliche Leistungssteigerungen."
Neben der Virtualisierung hat die softwaregesteuerte Energieeffizienz weiterhin hohe Priorität bei AMD. Barcelona bringt neue Leistungsmerkmale mit, die durch die neueste Generation der AMD PowerNow!-Technologie ermöglicht wird, so das Unternehmen. Da AMD PowerNow! eine Kombination von Hardware- und Softwaretechnologien ist, werden Schlüsselinnovationen hierzu im OSRC mitentwickelt. Mit AMD PowerNow! und Barcelona sollen Betriebssysteme erstmals in der Lage sein, die Leistung jedes einzelnen Prozessor-Kerns individuell zu regeln. Ein Computersystem benötigt dadurch nur so viel Energie, wie für die jeweiligen Aufgaben erforderlich sind. AMD erwartet, dass sich auf diese Weise der durchschnittliche Stromverbrauch eines jeden Barcelona-basierten Computersystems signifikant reduziert und dadurch Energie- und Klimatisierungskosten in Datenzentren deutlich sinken werden.
Das in Dresden angesiedelte Entwicklungszentrum setzt auf eine weltweite Teamstruktur. Neben dem in Dresden ansässigen Kernteam, arbeiten weitere Ingenieure in anderen Schlüsselregionen wie den USA. Laut AMD hat diese geographisch offene Personalstruktur den Vorteil, dass das Unternehmen schneller und effektiver auf die Erwartungen von Kunden und Partnern zu reagieren kann. "Ausschlaggebend für die Ansiedlung des OSRC in Sachsen waren die ausgezeichneten Hochschulen, Forschungseinrichtungen und die sehr gut ausgebildeten Mitarbeiter", sagte Earl Stahl, Vice President of Software Development bei AMD.
AMD (Advanced Micro Devices) ist ein weltweit tätiger Hersteller von integrierten Schaltkreisen für PC und vernetzte Computer sowie für Kommunikationsanwendungen. Am Standort Dresden betreibt AMD die beiden Halbleiterwerke AMD Fab 30 und AMD Fab 36, in denen Prozessoren für Desktop- und mobile Anwendungen, Server und Workstations produziert werden (AMD Opteron, AMD Athlon 64, AMD Turion 64 und AMD Sempron). Hinzu kommen das Dresden Design Center - das europäische Zentrum der Produktentwicklung von AMD - und das 2006 gegründete Operating System Research Center, das künftige Generationen von Mikroprozessoren auf die Anforderungen modernster Betriebssysteme optimieren wird. In Dresden beschäftigt AMD 3.000 Mitarbeiter.
(05.06.2007 / Quelle: saxxess.com / AMD / Bild: AMD)



