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10.03.2006 - Universität Leipzig joggt mit SmartRunner durch die CeBIT

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Auch die Universität Leipzig präsentiert sich mit zahlreichen neuen Errungenschaften auf der diesjährigen CeBIT (Halle 9, Stand D04). In den Bereichen Freizeitsport, Telematik und Informationssysteme haben Studenten ihrem Erfindergeist freien Lauf gelassen. Sie entwickelten den so genannten SmartRunner, der es Freizeitsportlern erlaubt, bereits beim Training erste Trainingsdaten abzurufen und anschließend auszuwerten. Informationstechnologisches Know-how bewiesen die Leipziger aber auch in der Entwicklung des elektronischen Krankenhaus-Managers.

Der SmartRunner steht im Zentrum der Präsentation des Instituts für Wirtschaftsinformatik. Nur ausgerüstet mit einem Smartphone bzw. einem Pocket-PC, auf dem die Datenspeicherung erfolgt, ermöglicht die Software jedem Freizeitsportler erste Erfolge bereits während des Trainings zu messen, auszuwerten und zu vergleichen. Eine weiterreichende Analyse der Daten (Geschwindigkeit, Kalorienverbrauch, zurückgelegte Strecke, Zeit) kann dann am heimischen P.C. erfolgen. Mithilfe von GPS ist sogar die Ortung des Sportlers möglich. Um das gesamte Spektrum dieses Könnens zu demonstrieren, schickt die Universität einen Jogger quer über das CeBIT-Gelände. Dessen Laufdaten können dann am Stand von Interessierten nachvollzogen werden.

Der elektronische Krankenhaus-Manager dient in erster Linie der Strukturierung des komplexen Informationssystems eines Krankenhauses. Mit Hilfe des 3LGM²-Baukastens(3layer graph based metera-modell) ist es möglich die informatorische Infrastruktur zu optimieren und in einem Modell darzustellen. Erfahrungsgemäß kann diese Neuerung des Instituts für Medizinische Informatik, Statistik und Epidemiologie auch in anderen Branchen eingesetzt werden.

(10.03.2006 / Quelle: saxxess.com / Universität Leipzig / Bild: Universität Leipzig)