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10.03.2006 - "Forschung für die Zukunft" aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf der CeBIT

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Der sächsische Wirtschaftsminister Thomas Jurk erprobt das virtuelle Tischtennis der TU Chemnitz
Mit insgesamt 38 Exponaten präsentieren sich 20 Hochschulen und drei Unternehmen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen auf dem Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" auf der CeBIT in Halle 9, Stand D04. "Was auf dem Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" gezeigt wird, verdeutlicht die Kompetenz von Ingenieuren und Wissenschaftlern der drei Länder", sagte Standsprecher Mario Steinebach, Pressesprecher der Technischen Universität (TU) Chemnitz.

Nach Angaben von Steinebach ist die TU Chemnitz mit zwei Exponaten vertreten: zum einen wird gezeigt, wie mit dem Handy Haustechnik geschaltet werden kann und zum anderen können Besucher bei einer realitätsnahen Computersimulation ihre Geschicke beim virtuellen Tischtennis erproben.

Auch die TU Ilmenau ist mit Grafikexperten vor Ort. Mit Hilfe der so genannten Rendering-Technologie können Modelle von Autos, Flugzeugen und Industrieanlagen mit bis zu einer Milliarde Polygonen (Vielecke) in höchster Auflösung in Echtzeit auf einem Computer visualisiert werden.

Das Chemnitzer Unternehmen sax3d.com stellt auf dem Forschungsstand die mit dem Jenaer Unternehmen Newsight entwickelte und nach eigenen Angaben weltweit erste tageslichttaugliche autostereoskopische 3D-Projektionssystem vor. Selbst bei starkem Lichteinfall können Betrachter dabei ohne Hilfsmittel mit bloßem Auge räumliche Bilder wahrnehmen.

Mit einer virtuellen Fachbibliothek zu geo- und montanwissenschaftlichen Themen, die kostenfrei zu nutzen ist, ist die TU Bergakademie Freiberg auf der Messe präsent.

Eine völlig andere Bibliotheksanwendung zeigen dagegen Kommunikationstechniker der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Sie stellen einen Buchscanner vor, der das Digitalisieren von gebundener Literatur ohne Verzerrungen ermöglicht.

Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) Leipzig demonstriert, wie eigene Lehrveranstaltungen sowie Seminare und Vorlesungen von Partnerhochschulen in der HTWK Leipzig unter Nutzung modernen Kommunikationstechnologien angeboten werden können.

Didaktiker der Friedrich-Schiller-Universität Jena stellen mit "Puck" eine visuelle Programmiersprache für den Informatikunterricht vor.

Der Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft" wird in diesem Jahr noch auf 10 weiteren Messen im Einsatz sein, darunter die Buchmesse in Leipzig, die Hannover Messe und die Analytica in München.

(10.03.2006 / Quelle: saxxess.com / dpa / Bild: saxxess.com)