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16.06.2008 - Neuer Masterstudiengang an der TU Chemnitz vermittelt Journalisten technisches Know-how

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Mit dem Start des Wintersemesters 2008/09 bietet die Technische Universität Chemnitz den neuen Masterstudiengang "Informatik für Journalisten" an. Das Studium vermittelt Geisteswissenschaftlern in vier Semestern eine umfassende Informatikausbildung in Praxis und Theorie. Dabei umfassen die Themengebiete im wesentlichen zwei Säulen: Zunächst erhalten die Studierenden einen grundlegenden Einblick in informatisches Denken. Im zweiten Schritt können sie aus 23 Lehrmodulen frei auswählen und sich die Inhalte so zusammenstellen, wie es für ihren weiteren Berufsweg am sinnvollsten ist.

Den Anstoß für das neue Studienangebot gaben der Fakultät für Informatik verschiedene Unternehmen. Denn in vielen Fachbereichen braucht ein Journalist neben dem Schreibhandwerk auch technisches Hintergrundwissen. Dieser Meinung ist auch Andreas Perband, Chefredakteur der "PC-Welt". Er betont, dass dieses Wissen wichtig sei, um komplizierte Sachverhalte einfach darzustellen. "Dies gelingt nur, wenn der zu beschreibende Sachverhalt auch verstanden wurde. Der neue Informatik-Studiengang für Journalisten ist daher eine interessante Ergänzung des Studienangebotes", so Perband weiter. Für den Masterstudiengang erhebt die TU Chemnitz eine Gebühr von 350 Euro pro Semester.


An der TU Chemnitz sind derzeit über 10.000 Studierende immatrikuliert. In Forschung und Lehre wird besonderer Wert auf Interdisziplinarität gelegt, so dass die Mathematik sowie die Ingenieur- und Naturwissenschaften eng mit den Wirtschaftswissenschaften wie auch den Geistes- und Sozialwissenschaften verknüpft sind.

(16.06.2008 / Quelle: saxxess.com / TU Chemnitz / Bild: TU Chemnitz)