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10.04.2008 - Nanotechnologie: Zusammenarbeit zwischen Japan und Sachsen

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Networking des Dresdner Nanotechnologie-Kompetenzzentrums, der Wirtschaftsförderung Sachsen sowie der Stadt Dresden mit  Prof. Teruo Kishi, Präsident des National Institute for Material Science, auf dem Sachsenstand  zur  Nanotech Tokyo 2008

Networking des Dresdner Nanotechnologie-Kompetenzzentrums, der Wirtschaftsförderung Sachsen sowie der Stadt Dresden mit Prof. Teruo Kishi, Präsident des National Institute for Material Science, auf dem Sachsenstand zur Nanotech Tokyo 2008
Wie die Wirtschaftsförderung Sachsen mitteilte, werden das Nanotechnologie-Kompetenzzentrum ultradünne funktionale Schichten Dresden und der Nanocluster Osaka künftig gemeinsam forschen. In Japan ist diese Clusterzusammenarbeit ab 1. April ein offizielles Förderprojekt der staatlichen Außenhandelsorganisation JETRO, die Geschäftsverbindungen und Kooperationen zwischen japanischen Regionen und anderen Ländern unterstützt. Für das Dresdner Nanotechnologie-Kompetenzzentrum ist es das erste Projekt mit Japan. Initiiert wurde die Kooperation im Umfeld mehrer Unternehmerreisen und Messebesuche, welche die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH gemeinsam mit der Stadt Dresden und dem Nanotechnologie-Kompetenzzentrum organisiert hatte.

Das Projekt findet im Rahmen des Regional Industry Tie-up Programms (RIT) statt und ist eines von insgesamt acht genehmigten sowie das erste für Sachsen. Ziel ist es, Geschäftsverbindungen und die Zusammenarbeit zwischen Regionen in Japan und anderen Ländern zu unterstützen sowie die Wirtschaft in den teilnehmenden Regionen zu beleben, so die Wirtschaftsförderung. Dabei legt die Vereinbarung fest, dass die Teilnehmer nicht untereinander konkurrieren und es möglichst wenige Überschneidungen bei Forschungsschwerpunkten und Anwendungen geben soll. Angestrebtes Ergebnis sind vermarktbare Produkte - wobei dann noch auszumachen ist, wo diese produziert und wo somit neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Karin Heidenreich, Verantwortliche für die Bereiche Akquisition und Ansiedlung bei der Wirtschaftsförderung Sachsen, sieht in diesem Projekt auch eine gute Standortwerbung für Sachsen. Zugleich ist mit diesem Projekt die Hoffnung auf eine langfristige Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure verbunden. Für diese erste Kooperation war laut Heidenreich ein Jahr intensive Vorarbeit mit gemeinsamen Besuchen und Workshops notwendig.

In Osaka gehören zum Nanocluster auch mehrere Universitäten wie die Kyoto Universität, Osaka Universität, Osaka Sangyo Universität, Kansai Universität sowie einige Forschungsinstitute und ein Reihe mittelständischer Unternehmen. In Dresden sind mehr als 80 Mitglieder im Nanokompetenz Zentrum aktiv.

(10.04.2008 / Quelle: saxxess.com / Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH / Bild: Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH)

 

 


4/2008