Studien


11.01.2008 - Über ein Viertel der Deutschen entspannt regelmäßig mit Spielen am Computer

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Laut einer Umfrage im Auftrag des Online-Spieleanbieters King.com  finden 26 Prozent der Deutschen Computerspiele entspannend - Männer etwas häufiger als Frauen. Wie diese Entspannung aussehen kann, ist jedoch je nach Geschlecht unterschiedlich. So nutze ein Viertel der Frauen Computergames gerne zur Vorbereitung auf schwierige Aufgaben. 17 Prozent der befragten Männer suchten hingegen eher den Zweikampf mit anderen Spielern, was lediglich 7 Prozent der weiblichen Gamer interessieren würde.

Der Umfrage zufolge gebe es jedoch nicht nur Unterschiede zwischen den Geschlechtern, sondern auch zwischen den verschiedenen Regionen Deutschlands. So würden sich 14 Prozent der Befragten aus Bayern über offiziell erlaubtes Spielen am Arbeitsplatz genauso freuen wie über einen zusätzlichen Urlaubstag. Mit 0,7 Prozent hält sich die Freude über ein solches Angebot in Sachsen und Thüringen eher in Grenzen.

Unter den 19- bis 40-jährigen spielen acht Prozent gerne ein kurzes Spiel während der Arbeit. Insgesamt würden sich die Deutschen jedoch pflichtbewusst zeigen: Nur drei Prozent der Befragten geben an, während der Arbeitszeit zu spielen.

In der Freizeitgestaltung hätten Games in Deutschland längst einen festen Platz ergattert, so King.com, während vor wenigen Jahren vor allem ältere Computernutzer noch Berührungsängste mit Spielen hatten. Unter den 19- bis 40-jährigen relaxen bereits 49 Prozent am Computer, bei der Generation 55 plus befreien sich rund 19 Prozent mit Computerspielen vom Alltagsstress. Im direkten Ländervergleich entspannen sich vor allem die Berliner gerne mit Computerspielen (40 Prozent), in Baden-Württemberg hingegen sind es nur 20 Prozent.

"Die Studie zeigt den Trend hin zu kurzen, unkomplizierten Computerspielen", erklärt Matthias Schmidt-Pfitzner, Managing Director bei King.com. "Ob zur Entspannung oder zum direkten Zweikampf, im Internet findet jeder sein passendes Spiel. Kurze, schnell erlernbare Spiele werden vor allem von Frauen gespielt, wie wir an unseren Nutzungsdaten erkennen", so Schmidt-Pfitzner. Dies zeige auch die Umfrage: Die Mehrheit der Befragten (62 Prozent) ist der Meinung, dass Computerspielen längst keine Männerdomäne, sondern zunehmend auch Frauensache ist. Im Westen sei diese Meinung allerdings deutlich stärker ausgeprägt als im Osten.

Basis: Telefonische Repräsentativbefragung der IPSOS GmbH im Auftrag von King.com im November/Dezember 2007. Befragt wurden deutschlandweit 788 Internetnutzer ab 14 Jahren.

(11.01.2008 / Quelle: saxxess.com / King.com / Bild: King.com)

 

 


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