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05.12.2007 - BITKOM und DIN veröffentlichen Leitfaden zu IT-Sicherheitsstandards

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Viele Geschäftsführer und IT-Verantwortliche stellen sich die Frage, welches Sicherheitsniveau für ihr Unternehmen angemessen ist und wie viel sie in die IT-Sicherheit investieren müssen. Die Nutzung von gängigen IT-Sicherheitsstandards bietet eine Lösung für diese Fragen. Sie orientieren sich am Stand der Technik und der Wissenschaft, gewährleisten Aktualität und verbessern damit das Sicherheitsniveau. Um Unternehmen die Suche nach für sie relevanten IT-Sicherheitsstandards zu erleichtern, haben der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) und das Deutsche Institut für Normung e.V. (DIN) in einer gemeinsamen Publikation die verschiedenen Standards für IT-Sicherheit dargestellt und nach verschiedenen Kriterien bewertet.

BITKOM zufolge können auch technische Laien anhand einer Übersichtsmatrix den für sie geeigneten Standard schnell und unkompliziert finden. Der Leitfaden helfe somit, die Sicherheit der eigenen IT-Systeme zu überprüfen und an die gängigen Standards anzupassen. Wie BITKOM betont, können durch praxiserprobte Vorgehensmodelle und methodische Vereinheitlichung Ressourcen gespart und Kosten gesenkt werden. Unternehmen, die Standards beachten, stellen zudem sicher, dass sie gesetzliche Vorgaben wie das Bundesdatenschutzgesetz einhalten.

Den Leitfaden können Sie hier downloaden.


Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e. V. (BITKOM) vertritt mehr als 1.000 Unternehmen, davon 850 Direktmitglieder mit etwa 135 Milliarden Euro Umsatz und 700.000 Beschäftigten. Hierzu zählen Gerätehersteller, Anbieter von Software, IT-Services, Telekommunikationsdiensten und Content. Der BITKOM setzt sich insbesondere für bessere ordnungsrechtliche Rahmenbedingungen, eine Modernisierung des Bildungssystems und eine innovationsorientierte Wirtschaftspolitik ein.

Das DIN Deutsches Institut für Normung e.V. erarbeitet Normen und Standards als Dienstleistung für Wirtschaft, Staat und Gesellschaft. Die Mitglieder des DIN sind Unternehmen, Verbände, Behörden und andere Institutionen aus Industrie, Handel, Handwerk und Wissenschaft. Das DIN ist der runde Tisch, an dem sich die interessierten Kreise zusammensetzen, um den Stand der Technik zu ermitteln und konsensbasierte Normen zu erarbeiten. 26.000 Experten arbeiten in Deutschland in den verschiedensten Normungsprojekten mit. Auf Grund eines Vertrages mit der Bundesrepublik Deutschland ist das DIN die einzige nationale Normungsorganisation und vertritt deutsche Interessen in den europäischen und internationalen Normungsorganisationen. Für IT-Sicherheitsverfahren vertritt das Gremium 27 des Normenausschuss Informationstechnik deutsche Interessen in der internationalen Normung.

(05.12.2007 / Quelle: saxxess.com / BITKOM / Bild: BITKOM)

 

 


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